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Kinderhaus auf dem Bühl

Das Konzept


Die konkrete Planung geht immer von einer längeren Verweildauer der Kinder im Kinderhaus aus – von ungefähr drei Jahren – und ist als Ganzes zu sehen. Wahrnehmung und Anerkennung der Einzigartigkeit des einzelnen Kindes und der Anspruch einer ganzheitlichen Förderung des Kindes sind Grundgedanken der pädagogischen Konzeption. Sie steht in humanistisch-emanzipatorischer Tradition und strebt nach höchstmöglicher Autonomie des Kindes.

Das Zusammenleben im Kinderhaus ist nach innen und außen transparent. Raum, Zeit und Material sind von den Bedürfnissen der Kinder durchdrungen. Grundsätzlich wird im Kinderhaus Spielzeug-reduziert gearbeitet, um der allgemeinen Reizüberflutung entgegenzuwirken. Der Bildungsauftrag gilt im Kinderhaus als Arbeitsschwerpunkt.
Ziele der Kinderhaus-Pädagogen sind:

  • höchstmögliche Autonomie beim Kind
  • Erfahren und Einüben von demokratischem Handeln
  • Ausformen der Ich-Stärke
  • Wecken und Fördern der Neugier
  • Friedfertigkeit
  • Erweiterung der Handlungskompetenz beim Kind

Autonomie und Kompetenz wurden als wesentliche Erziehungsziele schon beim Bau und bei der Einrichtung des Kinderhauses berücksichtigt, indem auf Verniedlichungen verzichtet wurde.

Alle Grundgedanken der pädagogischen Konzeption werden wertneutral für alle Personen im Kinderhaus verstanden.