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Kinderhaus auf dem Bühl

Die Architektur


Für vier Gruppen mit jeweils 25 Kindern wurde vom Lörracher Architekten Detlef Würkert ein Raum geschaffen, der Geborgenheit und Anregung zugleich bietet. Das Gebäude gliedert sich in drei Baukörper, die um eine gemeinsame Innenhalle angeordnet sind.

Der Quertrakt entlang der Blauenstraße ist zweigeschossig. Im Sockelgeschoss befinden sich die Räumlichkeiten für die Ganztageskinder und Nebenräume, im Erdgeschoss sind die Personalräume und der Mehrzweckraum untergebracht. Die beiden längs verlaufenden Gebäudeteile enthalten die Räume für je zwei Kindergruppen mit zugehörigen Wasch- und WC-Anlagen.

Die Innenhalle gliedert sich auf verschiedenen Ebenen in zwei Bereiche. Auf der Eingangsebene befindet sich die „Elternecke“, im höher gelegenen Teil sind die Kindergarderoben und der wetterunabhängige Innenspielbereich. Insgesamt bildet die Halle das Verbindungselement aller Gruppen und fördert dadurch die Kommunikation untereinander. Für besondere Anlässe können durch Öffnen von zwei Schiebewänden Mehrzweckraum und Innenhalle verbunden werden.

Ein wichtiges Anliegen waren das Spiel mit dem Licht und räumliche Transparenz. Horizontale und vertikale Transparenzen vermitteln immer wieder neue und interessante Blickwinkel durch das gesamte Gebäude und vermitteln ihm Großzügigkeit.

Für seine Architektur erhielt das Kinderhaus 1993 die „Auszeichnung guter Bauten“ des Bundes Deutscher Architekten (BDA).

Für die Verbindung von Architektur und Pädagogik, die familienorientierte Konzeption und die kostengünstige Bauweise erhielt das Kinderhaus auf dem Bühl 1994 unter ca. 560 Einreichungen den 1. Preis beim Bundeswettbewerb „Tageseinrichtungen für Kinder“ vom Bundesfamilienministerium.